Ölmühle Bobritzsch Willy Weise`s Erben

Als Familienbetrieb produziert die Ölmühle Oberbobritzsch seit 1854 kalt gepresste Speiseöle

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Regionale Produkte von uns für Ihre Küche

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Die Geschichte der Mühle

Die Mühle wurde im Jahre 1740 als Öl- und Mahlmühle mit zwei Gängen erbaut.
Genannt wurde die Mühle damals Neumühle mit der Anschrift Nr. 5 in Oberbobritzsch.
Seit 1854 befindet sich die Mühle in Familienbesitz, mittlerweile in der 5. Generation. Karl Adolf Hubricht erwarb damals die Ölmühle von Carl Gotthelf Zeuner.

Willy Weise

1921 heiratete Willy Weise (Namenspatron) seine Frau Hilda geb. Hubricht und führte die Geschäfte in der Ölmühle weiter. 1942 verstarb er frühzeitig. Seitdem ist die Ölmühle unter den Namen „Willy Weise’s Erben“ bekannt. Die Geschäfte wurden damals von Hilda Weise und Helga Fleischer geb. Weise weitergeführt. Ab 1968 führte Frau Helga Fleischer die Geschäfte selbst. Nach der politischen Wende übergab Frau Helga Fleischer 1995 an Ihren Sohn Volkmar Fleischer.
Seit dem 1.3.2016 ist Herr Jens Hubricht Inhaber der Ölmühle. Damit bleibt die Ölmühle in Familienbesitz.

Ab 1850 wurde eine Flachsschwingerei eingerichtet. Diese wurde allerdings nicht lange betrieben. Die Mahlgänge wurden 1854 entfernt.

Zum damaligen Zeitpunkt wurden Öl- und Knochenmühle schwunghaft betrieben. In den Knochenmühlen wurden Knochen zu Düngezwecken zerkleinert. Später fiel dann auch das Knochenmahlen weg.

Im Jahre 1953 kamen in der Mühle die sogenannten Schneckenpressen zum Einsatz, welche auch noch heute betrieben werden. Die Öle werden natur-belassen, d.h. das die Öle aus gesunder, frischer und keimfreier Saat (Reinheitsgehalt von 99,5%) nach der Kaltpressung keiner weiteren Behandlung unterzogen werden. Das Öl wird nur noch gefiltert.

Bis zum Neubau der Mühle im Jahre 1948 erfolgte die Energiegewinnung für die Pressen ausschließlich durch Wasserkraft. Danach kam Elektroenergie hinzu, welche seit 1965 alleinige Energiequelle ist.

Die Ölmühle Willy Weise’s Erben produziert seit 1854 kalt gepresste Speiseöle.
Kalt gepresst bedeutet, dass das ablaufende Öl aus der Ölpresse max. 40 Grad aufweist. Durch dieses Kaltpressverfahren bleiben wichtige ernährungsphysiologisch wertvolle natürliche Fettbegleitstoffe, mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamine weitgehend erhalten. Sie sind daher naturbelassen und behalten ihren arteigenen Geschmack.
Heute werden in der Ölmühle zum größten Teil Speiseöle produziert. Der Schrot oder auch Presskuchen genannt geht als Futtermittel in die Mischfutterindustrie.

Das Pressverfahren
Ehe die Saat in die Presse kommt, wird diese mittels Dreiwalzenstuhl gequetscht. In der Presse drücken dann die Schnecken das Öl durch winzige Spalten zwischen den Seiherstäben des sie umgebenden Seiherkorbes. Danach wird es zu dem klaren goldgelben Saft gefiltert. Dabei unterliegen die Körnchen zur Speiseölherstellung lediglich einmalig dem Druck von etwa 70 bar. Bei technischen Ölen wird dieser Vorgang noch einmal wiederholt (2. Pressung). Die Schneckenpressen erbringen die gütegerechte Ausbeute. Das Prinzip der Schneckenpressung kommt auch bei modernen Pressen zur Anwendung und ähnelt dem „Fleischwolfprinzip“.